A "kép" problematikája a költői műalkotásban

Die Abhandlung möchte einige Probleme beleuchten, über die in der Literaturwissenschaft ziemliche Unsicherheit herrscht. Sie weist auf solche Tatsachen hin, die z. T. unbewußt, instinktiv registriert werden, sie versucht aber von Tatsache zu Tatsache folgerichtig fortschreiten, die Kenntnisse ein we...

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Szerző: Tamás Attila
Dokumentumtípus: Cikk
Megjelent: 1969
Sorozat:Acta historiae litterarum hungaricarum 9
Kulcsszavak:Irodalomelmélet magyar, Irodalomtudomány
Online Access:http://acta.bibl.u-szeged.hu/865
Leíró adatok
Tartalmi kivonat:Die Abhandlung möchte einige Probleme beleuchten, über die in der Literaturwissenschaft ziemliche Unsicherheit herrscht. Sie weist auf solche Tatsachen hin, die z. T. unbewußt, instinktiv registriert werden, sie versucht aber von Tatsache zu Tatsache folgerichtig fortschreiten, die Kenntnisse ein wenig zu präzisieren, sie systematisierend bewußtwerden zu lassen, und einige Schlußfolgerungen anzuschließen. Sie geht von der Tatsache aus, daß das sogen, lyrische Bild kein Bild im strengen Sinne des Wortes ist (also das visuell erfaßbar wäre), und kommt — teils durch die Analyse von zwei Zeilen eines Gedichts — zu der Behauptung, daß die „Bildhaftigkeit" des literarischen Kunstwerks keinen Anhaltspunkt für das Verständnis solcher Kunstwerke geben kann. Das lyrische Kunstwerk muß vom geformten sprachlichen Stoff her verstanden werden, wobei man von den unmittelbar gegebenen Schichten ausgeht, und stufenweise zu den entfernteren, aber unbedingt dazu gehörenden vordringt. Ohne Analyse der verschiedensten unmittelbaren psychischen Wirkungen, die von den einzelnen sprachlichen Bestandteilen ausgehen, bleibt das Gedicht als Kunstwerk unverständlich.
Terjedelem/Fizikai jellemzők:83-90
ISSN:0586-3708